Ich bin ja manchmal soooo sentimental. Und wenn ich da an meine Freundinnen und Freunde denke, dann kann ich schon mal Rotz und Wasser heulen vor Glück.
Ob es Dankbarkeit ist, weil sie mich so an ihrem Leben teilhaben lassen (und das nicht nur an den Sonnenseiten) oder Dankbarkeit, weil sie an meinem Leben so teilnehmen. Ma ich hab wirklich jeden von euch lieb!
Archive for October, 2009

Heut muss ich über ein Aha-Erlebnis meinerseits berichten, das mich sehr beschäftigt, nämlich wie sehr wir doch unsere Wirklichkeit durch das gestalten, was wir uns halt so denken. Das Erlebnis: Klettern in der großen Halle. Gestärkt durch die Erfolge in “meiner” grauen 8- am Flakturm probierte ich mich in einem pinken 8er. Da kam er, der von mir am meisten gefürchtetste Griff, ein Aufleger ohne Rillen und Kanten, nichts, wo man seine Fingernägel reintreiben, die Fingerkuppen reinquetschen konnte. Mist! Ich wollte den Zug aber machen, unbedingt, um mir zu beweisen, dass doch was weiter gegangen ist, ungeachtet der Tatsache, dass meine Performance im Zillertal einfach ein klettertechnisches Fiasko war. Also was tun?
Ich versteh’s mal wieder nicht und komme mir vor wie Krösus vor seinem Feldzug gegen die Perser. Welches große Reich zerstöre ich jetzt? Da bschließe ich außergewöhnlich beherzt für meine Maße einen der vielen Jobs von mir aufzugeben und schwups kommen noch mehr Angebote von demselben herein. Will mir jetzt das Schicksal sagen, dass ich das weiter machen soll, oder will es mich prüfen, ob ich eh entschlossen bin? Oder sind das – und das befürchte ich ganz stark - die falschen Fragen?