
Die Diplompräsentation ist vorbei, endlich! Nachdem uns die Frau Öffentlichkeitsarbeit um 10Uhr an die Uni bestellt hat, musste ich bis 17 Uhr warten, bis ich endlich an der Reihe war. Die Prüfung war ok, einige Kritikpunkte gerechtfertigt, der Wurm hingegen hat wieder mal nur zugebissen. Die Köpfen seien fad, der Sockel “schiach”. Nun weitere Begründungen gab es dazu nicht. Ist ja auch nicht wichtig, ob der Wurm jetzt mich als Person oder einfach nur meine Arbeiten nicht mag oder beides. Ich denk mir der Schaas mit dem “am Zenit sein” ist, dass es danach immer nur mehr abwärts geht.
Und so weit, bin ich zum Glück noch nicht. Ich hab noch viiiiele Jahre des Lernens, Probierens, Suchens, Verwerfens und Überdenkens vor mir….
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Die gröbsten Arbeiten für das Diplom sind erledigt und die Kunstschlampe hat wieder Zeit ein paar Zeilen zu schreiben. Also was war 1998?
1998 schloss ich im zarten Alter von 26 Jahren mein erstes Studium ab. Damals war vieles in meinem Leben noch anders, nur eines nicht, ich liebte damals schon die Keramik und beschenkte mich zu diesem Anlass – Dank der Geldgeschenke meiner Verwandten – mit einer Töpferscheibe und einem Brennofen. Die Töpferscheibe erlebte seit dem immer wieder Renaissancen von sehr kurzer Natur. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Versuch. Die Töpferscheibe stand in meiner Küche und die Zentrifugalkräfte verteilten den Ton ziemlich gleichmäßig auf alle vier Wände, mein Gesicht, den Fußboden und Momo, meine damalige Katze. Von diesem Disaster schnell entmutigt, gab ich auf und verstaute sie wieder in meinem Lager. Diese Prozedur wiederholte sich seit dem sicher mehrere Male. Ab und zu ging ich dann an der Uni mit anderen Töpferscheiben fremd, aber letztendlich blieb die Bilanz ergebnislos (von ein paar Katzenschüsserln und “T’schickvasen” der übelsten Sorte mal abgesehen)

Gipsdrehscheiben an der uni
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