Das las ich unlängst auf ihrem facebook-Profil. Sie war spinnen. Da ich mit Gruppenindoorfahrradfahren mit Musik (Wiki) eigentlich nichts am Hut habe, war mein erster Gedanke natürlich kunsthandwerklicher Natur: Meine Frage an Sie war, ob sie denn die 13. Fee wäre und Dornröschen endlich um die Ecke gebacht hätte. Ihre Antwort: “Nein, aber ich hab den Ritter vom Pferd geschubst und bin selbst auf Jolly Jumper in den Sonnenaufgang galoppiert
)”
Dazu muss ich anmerken, ich liebe das Märchen Dornröschen (und meine Cousine offensichtlich Pferde ???) und ich sympathisiere mit der 13. Fee. Die Feen 1-12 haben Dornröschen lauter Tugenden geschenkt, gut soll sie werden, und hüpsch und brav und reich natürlich auch und und und und dann kam die 13. Fee, die, die nicht eingeladen wurden, die, die all der Tugendhaftigkeit und Angepasstheit und dem ganzen höflichen/höfischen Getue den Tod wünscht. Sie kataputliert Dornröschen in einen todesähnlichen Schlaf aus dem sie dann nach 100 Jahren durch den Kuß des Ritters als Frau erwacht (so die tiefenpsychologische Deutung).
Nun das Finden eines wirklich guten Partners ist für die Frauen der 30plus-Generation gar nicht leicht.Irgendwas stimmt da nicht im Beziehungsschloss.
Unser toter Altbürgermeister wird der Spionage verdächtigt… Es gäbe Beweise…steht da heute in der Presse. Da wird der Politik vorgeworfen unter den Tisch zu kehren und über die Vergangenheit den Mantel der Verdrängung zu breiten – na typisch, oder? – und letzlich liegt nicht in dieser Vermutung und dem Wunsch der persönlich Betroffenen, die Presse möge doch von solchen Anschuldigungen Abstand nehmen, das typisch Österreichische, sondern in den Kommentaren der “Österreicher und Innen” zu diesem Thema.
Also bis vor einer Woche mochte ich die Farbe grün nicht besonders. Meine Küche ist grün ausgemalt, aber das wars eigentlich schon: keine grünen Kleidungsstücke, kein grünes Seil, kein grünes Auto, kein grünes Fahrrad,…. Dann stellte ich fest, dass ich nicht genug T-Shirts hatte. Beim H&M gab es dann auch günstige und so pilgerte ich in den Billigmodetempel um mich vor allem mit Long-sleeves auszurüsten. Und weil ich ja wirklich alle Farben schon in fast allen Schattierungen gehabt hab, hab ich mich entschlossen – zum Klettern – mal ein grünes T-Shirt zu wählen.
Wenn ich heute Bilanz ziehe, dann ist das so 50:50. 50% ist echt in die Hose gegangen und ich ärge mich über mich selbst. Meist scheu ich ja das Putzen, wenn ich dann aber anfange, schieße ich übers Ziel hinaus und werfe soo viel Papier weg, dass da schon mal das eine oder andere dazwischen rutscht, das eigentlich wichtig gewesen wäre. So ein Mist!
