
Was ist das nur?
Seit 1,5 Jahren klettere ich und seit 1,5 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Angst, weil es unausweichlich ist, wenn man auch mal höher als 2m, schwerer als eine III+ und nicht nur toprope klettern will. Sagen wir es mal so: Das Klettern hat meinen Fokus auf das Thema Angst gelenkt. Angst hatte ich natürlich schon vorher vor diesem und jenem. Aber bleiben wir mal beim Klettern.
Heute in der Halle traf ich eine Frau, die Angst vor dem Vorstieg hatte (das kenn ich ja wieder üüüüüberhaupt nicht…pffff) Also die Strategie, die sie gewählt hat, war die, sich diesen Situationen der großen Angst zu stellen. Sie versuchte Vorstiegsstürze, traute sich aber letztendlich doch nicht. Also, die Frage, wie kiegt man sie los, diese Angst.
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Lernen geht langsam!
Seit drei Monaten habe ich ein Klettermantra: Im Dach den Schwerpunkt immer unter die Haltehand! Soweit die Theorie. Mir diesen Satz vorsagend, hangelte ich mich wochenlang von ersten Griff zum nächsten, um dort wie ein nasser Sack runter zu plumpsen.
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Die Kunstschlampe tut ja außer Blog schreiben auch noch so dies und das in anderen Bereichen. Neben leidenschaftlicher Katzenbaumaufstellerin, Felsbekletterin und Keramikmodelleurin ist sie nämlich auch noch in der Psychobranche tätig und in eben dieser in verschiedenen Berufen unterwegs. Und von einem dieser Berufe kommt sie grad recht müd’ nach Hause. Müd, weil es eine anstrengende Sitzung war, voller versteckter Konflikte und da denkt sich die Kunstschlampe natürlich, was da los ist, bei die Leut’.
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Ich hab einen Tennisarm und das, obwohl ich gar nicht Tennis spiele. Ich gebe wohl zu, dass ich mich als Jugendliche mal in dieser Sportart versucht habe, die Begeisterung, die meine Eltern dafür aufbrachten fand bei nur leider keine Resonanz. Ich seh’ echt keinen Sinn darin mit einem Schläger auf einen Ball einzudreschen, der zwei Sekunden später schon wieder auf mich zu fliegt. Dem ich dann noch hinter her hecheln muss, um ihn wieder von mir weg zu schießen. Das ganze passiert natürlich bei brütender Hitze auf rotem Sand und in einem viel zu kurzen Rock.
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Ich bin ein bisserl traurig. Der „Metzger“ ist mir aus verschiedenen Gründen unter die Haut gegangen. Nicht nur er hat eine eher deprimierende schulische Vergangenheit.
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Ich hab mir vor ein paar Tagen den Film „Der Tag and dem die Erde still stand“ angesehen und denk jetzt viel über Veränderungen nach. In dem Film geht es darum, dass wir Menschen die Erde kaputt machen und wir erst bereit sind zu lernen, wenn wir dem Tod ins Auge schauen.
Also wie ist das mit dem Lernen und dem Verändern?
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das „l“ so, als wären in diesem Namen davon mindestens vier hintereinander,…

Ich lese gerade „Der Metzger muss nachsitzen“ von Thomas Raab und lache mich kringelig. Und da frag ich mich, darf man bei Mord eigentlich lachen?
Worum es geht?
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Wir waren, anlässlich Tatjana’s Geburtstag mit den Schneeschuhen am Stuhleckgipfel. Eine ganze Gruppe kämpfte sich erst durch eher feuchten Schnee und dann am Schluss durch Nebel, Eiswind und ohne Karte zum Gipfel. Wären da nicht zwei sehr entschlossene Tourenschiergeher vorbei gekommen, wir hätten 5m vor der Hütte umgekehrt. Doch die zwei – sie wussten selbst den Weg nicht, waren sich so sicher, dass es nicht mehr weit sein konnte – rasten nach oben und wir wurschtelten hinten nach. Ein Schritt vor, zwei wurden wir wieder zurück geblasen. Und ganz plötzlich war dann die Hütte da. Zack! Tauchte sie aus dem Nebel auf. Eine große Erleichterung für den ersten Teil der Gruppe, der so gegen 16Uhr dort ankam. Ein zweiter Teil war noch zirka 1 Stunde hinten nach und wir machten uns schreckliche Sorgen.
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Are you ready to jump
Get ready to jump
Don’t ever look back oh baby
(Madonna)
Der Tag war erkenntnisreich. Ich war in der Früh bouldern und musste wieder einmal feststellen, dass ich es nicht schaffe, einen Dynamo – also das Springen von zwei (beim Arthur meist mäßig guten) Griffen auf einen guten, der aber weiter weg ist als es die persönliche Spannweite eigentlich erlaubt – richtig auszuführen. Irgendwer hat nämlich beschlossen, dass dazu die „Körperwelle“ notwendig ist und die kann ich nicht. Ich krieg meine Haxen nicht weit genug auseinander und während ich mit dem Hintern Schwung hole, fall ich schon von den Griffen runter. Irgendwie hab ich mir den Dynamo letztes Jahr falsch angelernt. Total überfordert von Arthurs Boulder, hab ich mich einfach nur festgekrallt und bin gehüpft. Ca. 50% der Sprünge sind ins Ziel gegangen – eh kein schlechter Schnitt – aber auch kein guter.
Jetzt wo ich schon ein bisserl mehr Kraft habe und daher nicht mehr meine ganze Konzentration auf die Griffe verwenden muss, merk ich, dass ich mir nebst bei leider einen total falschen Stil angelernt hab. Und Umlernen ist ja bekanntlich noch schwerer. Hmpf!
Meine Erkenntnis ist also, dass ich beim Bewegungslernen immer nur eine Sache auf einmal lernen kann und wenn die Lektionen so komplex sind, wie beim Klettern.. naja, dann muss ich mich selbst bei der Nase nehmen. Ich glaub die Kunst des Lernens/Lehrens ist, genau das richtige Niveau zu finden, das heißt Herausforderungen bieten aber nicht überfordern. Da ich selbst ja am besten weiß, was gut für mich ist, hab deshalb ich beschlossen, die nächsten Male jeweils eine Session Leisten, Aufleger, Trittwechsel und Klettern ohne Kraft zu machen. Und die Dynamos, die üb ich an der Kinderwand.

Also in meinem Kopf saust es zurzeit ganz ordentlich. Ich hab so viele Ideen. Meine Diplomarbeitsprojekt läuft sehr gut und ich experimentiere fleißig herum.
Beim Klettern mache ich auch wieder Fortschritte und hab sogar diesen Sonntag mal am Campusboard trainiert: Klimmzüge an unterschiedlichen Löchern und Griffen zu machen, ist phänomenal. Es ist wirklich erstaunlich wie unterschiedlich sich das anfühlt, ob man an einem zwei Fingerloch oder an einem Aufleger wie ein nasser Sack hängt. Von wegen Klimmzug!
Der Bauchmuskelkater kam trotzdem und natürlich erwarte ich mir, dass ich heute in der Halle gleich mal eine 7+ nieder reiße, hab ja schließlich trainiert (brust, ha, ha, das einzig tröstliche ist, dass Tanja auch keine Klimmzüge kann und locker eine 10+ klettert)
Was sich sonst noch so tut?
Ich hab seit langem wieder Lust ein Instrument zu spielen. Leider kann ich ja überhaupt nicht singen (wirklich nicht!!), denn das wäre ja das am einfachsten zu transportierende Instrument (und billig is a!) … Da mir das Singtalent nicht gegeben ist, bin ich also auf der Suche was es außer Maultrommel und den Kamm blasen sonst noch für tragbare Instrumente gibt, die mir auch Spaß machen könnten.
Tja und jetzt muss ich meine Wohnung putzen, weil ich morgen ein Arbeitsfrühstück mache und es wirklich schauderlich aussieht (irgendwie rutscht Putzen in der To-Do-Liste immer wie von selbst nach unten… ich versteh das auch nicht….)