Heaven:
the police is British, the cooks are French, the mechanics are German, the lovers are Greek, and all is organised by the Swiss.
Hell:
The police is German, the cooks are British, the mechanics are French, the lovers Swiss and all is organised by the Greek.
(toilet-poetry in einem Lokal in Kalymnos…und das in einem Land, wo man Fremde mit “jessas!” begrüßt…hi,hi! In Anbetracht des Hochgeschwindigkeitsablebens unseres kärtner Landeshauptmanns, darf ich ihm ja nicht unterstellen, dass das ein Gruß gewesen wäre, der ihm sicher gefallen hätte.. weil man über Tote ja nix schlechtes sagen darf…)

Griechenland/Kalymnos – eine sehr bizarre Insel. Die Landschaft ist schroff, stachelig, zerklüftet, versintert, trocken. Der Himmel und das Meer ist meeresblau, dunkelblau, hellblau, himmelblau und das Essen fett und gut.
Kalymnos ist eigentlich eine arme Insel, viele Gebäude stehen leer oder wurden nie fertig gestellt. Der britische Hype ging vorbei, es blieben die Skelette der angefangenen Appartements.

Überall gibt es Ziegen und Ziegenbemmerl, Knochen von abgestürzten Schafen und Ziegen, Gelsen und Felsen. Das Klettern ist ein Genuss. Super Leisten, Löcher, Henkel, Sinter, Risse, Schuppen, überhängend, plattig mit korallenartiger Oberfläche, scharf, überraschend abwechslungsreich. Ich wollte, ich könnte schwerer klettern, denn es gab unglaublich viele schöne Routen in tollen Höhlen und Wänden. Aber leider im Vorstieg schaffte ich gerade mal 6a (aber immerhin im VORSTIEG!!!).
Es folgen einige Fotos auch von meiner kleinen Fotosafari vom Rasttag Nr 1. Die Landschaft war sehr inspirieren und ich hab viele Fundstücke gesammelt, die ich alle wohlbehalten nach Wien gebracht habe. Darunter ein Schafsschädel, ein Oberschenkelknochen einer Ziege, ein Stück Sinter, einen Stein mit Kristallen drauf, Holzstücke, die total verwunden sind und ein paar gefladerte Sukkulenten…. Und „George the Bush“, einen verdörrten Buschen, der nur aus Stacheln besteht, die so angeordnet sind, dass sie Hexagone bilden. Wenn man von oben auf den Busch schaut, sieht es aus wie eine Schwammstruktur. Es war eine Herausforderung, den Busch durch die Flughafenkontrollen zu kriegen und fast wäre ich an der Stewardess gescheitert, weil er nicht ins Gepäckfach gepasst hat. Zum Glück war ein Sitz in der hintersten Reihe frei, und „George the Bush“ durfte auf einem eigenen Platz sitzend, angeschnallt nach Wien fliegen.

Disteln

Erich und Martin in einer 7b

Ich in einer 6b+

eines meiner Fundstücke

eine der vielen super Wände

das Skelett eines Kaktus

Detail von “George the Bush”

Detail von “George the Bush”

Sinter