Archive for October, 2007

Freiherrn-Soap

das leben und andere abenteuer, die liebe
Oct 28 2007

Leider hat die Wasch-dich-in-Unschuld-Seife schon der Luis erfunden, denn wenn es die nicht schon gäbe, tät ich sie erfinden und mir glatt eine Familienpackung davon auf die Seite räumen bevor ich damit reich werde.

So hat mein Reüssieren über Geheimnisse doch einige Wellen geschlagen. Freiherr von X fühlte sich ertappt, genau so wie noch zwei andere meiner Bekannten. Nun denke ich mir natürlich folgendes. Erstens gibts Geheimnisse und zweitens Lügen, wobei zweiteren eine böse Absicht zugrunde liegt, ersteren meistens eine gutegemeinte. Und da wir alle wissen, dass gutgemeint oft das Gegenteil von gut ist, befinden wir uns hier in einer ziemlichen Grauzone, in der offensichtlich niemand mehr weiß, was richtig und falsch ist. (über die Brauchbarkeit dieser Bewertungen werde ich sicher ein anders Mal noch vor mich hinfilosofieren, ebenso wie über die neue Rechtschreibreform.)

Außerdem, meine Freiherrn, Minnesänger und Schwerenöter, wenn man mal gaaanz genau liest, merkt vielleicht der eine oder andere, dass es hier um meine Geheimnisse geht. Jawohl, auch die untadelige Lady Nina hat solche und ist in letzter Zeit ziemlich mit ihnen baden gegangen. Ich bin aufgeflogen und es war schrecklich peinlich und die Hintennachlügerei noch viiiiiel schlimmer. So schlimm, dass ich beschlossen hab, damit einfach aufzuhören. Was wiegt’s, das hat’s. Und nur weil heute etwas für mich wahr ist, heißt das nicht, dass es morgen auch noch so sein muss. Gefühle, Gedanken, Menschen ändern sich. UND, mein lieber Freiherr von X, ich hoffe, die Wahl deines neuen Alias trifft deinen Geschmack!

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Denk mal! Denkmal!

kunst
Oct 28 2007

Ich war letzte Woche auf einer tollen Vernissage von M-Ars (dem Kunstsupermarkt: www.m-ars.at) im Justizzentrum. Auf sieben Stockwerken verteilt, fand sich ein buntes Sammelsurium an zeitgenössischer Kunst (Ausstellung ist noch bis Januar). Sogar ein paar alte Bekannte traf ich wieder. Stephan Hilges Arbeiten hingen ebenso an der Wand, wie die von Urban Grünfelder. Zwei andere KünstlerInnen, Martin Hofbauer und Michaela Konrad (“Why am I fighting so persistently against time, even though I know that I am certainly going to lose this battle?”), haben mich ebenfalls sehr beeindruck. Ihre Kunst ist Comic/Grafik/Story. Ich hab mir ihre Bilder mit hüpfendem Herzen angeschaut, weil ich ja auch so ähnliche Kunst mache und immer an mir zweifle, ob das denn überhaupt Kunst sei.

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Wenn ich jetzt mal platt argumentiere und sage, Kunst ist, was im Museum oder auf Vernissagen zu finden ist, könnte ich jetzt endlich mal durchatmen. In Wirklichkeit ärgere ich mich aber über mich selbst, denn ich steh immer noch nicht zu mir so wie ich bin, lass mich immer noch viel zu viel beeinflussen von Leuten, deren Kunstgeschmack halt ein anderer ist. Passenderweise heißt dann auch mein neues Kunstprojekt ?Life in a Box?. Eine Auseinandersetzung mit den Schachteldenkern unserer Zeit und mit meinen eigenen Schachteln, die ich offensichtlich nur zeitweise verlassen kann. Kaum bin ich unachtsam, steh ich schon wieder in einer drinnen. Dabei wäre mein Lebensziel ja außerhalb der Schachteln zu leben und nur ganz bewusst hinein zu steigen, wenn es mich freut… Denk mal!

Die Geheimnisse des Freiherrn von X

die liebe
Oct 28 2007

Freiherr von X hatte Geheimnisse, ziemlich bristante und die Krux ist, sie sind nicht mehr geheim. Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das bei Geheimnissen immer so ist. Irgendwann fliegen sie alle auf.

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Es gibt ja verschiedene Geheimnisse. Am spannendsten finde ich die, die man vor sich selbst hat. Wenn man schon die Wahrheit durchschimmern sieht, sie aber nicht wahr haben will. Lieber inszeniert man ein großes Drama drum herum um noch ein bisschen Zeit zu gewinnen und um sich selbst vor etwas zu schützen. Das große “etwas” das Veränderung heißt.

Sonntag im Höllental

klettern
Oct 28 2007

sooooo schön, da brauchts fast keinen Text.

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Der Froschkönig

das leben und andere abenteuer
Oct 28 2007

Lese gerade das Märchen “Der Froschkönig” und seine tiefenpsychologische Bedeutung

..sööööhr spannend!

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Ein Steinbock auf der Hohen Wand

klettern
Oct 28 2007

Der gestrige Sonntag war wieder einmal gelungen. Klettern auf der Hohen Wand mit Fritz, Georg und Jo. Das Wetter ein Traum, über uns kreisten im blauen Himmel Paraglider und die Route ? Betty und Paul – war neu. Das heißt gute Griffe und Tritte. Obwohl im Topo als durchschnittlich 5+/6 angegeben fand ich sie doch ziemlich fordernd.

Das Wunder des Tages: Am Felsen ? ein Steinbock, der mich doch ? ganz gegen Steinbock-Manier ? ziemlich nah an sich heran ließ. Und da ich bis dahin noch nie so einen Steinbock in freier Wildbahn getroffen habe, muss ich sagen, ich war (und bin es noch) beeindruckt.

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5. Keramik-Biennale in Kapfenberg

kunst
Oct 28 2007

Es war unglaublich, ein ganzes Museum nur für keramische Kunst. Viele, sehr unterschiedliche Arbeiten, die bezauberten und mich staunen ließen.

Ich hab zu meiner Arbeit sehr viel positives Feedback bekommen ? auch wenn ich nicht gewonnen habe, freue ich mich und bin motiviert, in die Richtung weiter zu gehen (obwohl ich den Weg noch nicht so klar hab).

Ich werde sicher bald wieder über meine Erlebnisse schreiben, heute bin ich vom Feiern und Reden noch viel zu müde.

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auf dem Weg nach Kapfenberg, aus dem Auto aufgenommen

The queen of the last word?

das leben und andere abenteuer, die liebe, klettern
Oct 28 2007

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Also wie ist das, wenn man einen Wunsch frei hat? Darf sich die Fee, die ja bekanntlich fürs Wunscherfüllen zuständig ist, den Wunsch vorher anhören, ob er überhaupt erfüllbar ist? Oder geht man(n) davon aus, dass eine Fee sowieso alle Wünsche erfüllt?

Nun ja. Ich bin wohl keine Fee, denn das letzte Wort hab immer noch ich (und wenn ich nur hinter her maule). Bin wohl doch eher ein Felskobold, der mit keiner besonderen Zauberkraft ausgestattet ist. Das Sympathische am Kobold-Dasein ist dafür, dass ich über den Wahnsinn, der in mir lebt und mich umgibt, durchaus herzhaft und schallend lachen kann.

Da ich ein Felskobold mit einer starken Affinität zu Elvis bin (Elvis, das Flatterbein, das mich bei Einsetzen von Höhenangst befällt), liebe ich Koteletten (an Männern, nicht an mir!!). Und da fand ich heute bei meiner Internetrecherche die Website www.koteletten.com. Und ich freue mich, euch diese vorzustellen?.

Vollmond-Blues

die liebe, mad and bad
Oct 28 2007

Ja, Ja, die Krallen sind geschärft, die Eckzähne poliert und das Fell gebürstet. Ich bereite mich auf die Vollmondnacht vor und werde in Kürze mit meinen vierbeinigen Freunden um die Wette heulen. (Ok, für die, die mich kennen, einen kleine Korrektur:”um die Wette maunzen”)

Nachdem der nicht ganz so untadelige Freiherr von X, Lady Nina die letzten Tage mit den schönsten Minnesängen erfreut hatte, ist er weiter gezogen, in den Sonnenuntergang geritten, leider mit einer anderen.

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ich bin echt schlecht drauf… ehrlich!