
Also es trug sich zu, dass sich eine kleine Gruppe an Kletterfetischisten ins Höllental auf die Frisbeescheibe begab, um dort der Bergpredigt eines gewissen Herrn Markus andächtig zu lauschen. Und dem lieben Gott, der ja bekanntlich in einem Aquarium [1] wohnt, um gutes Wetter zu bitten. (Vergebens, wie sich nach zwei Stunden herausstellte. Wir wurden nass und weil wir’s genau wissen wollten, gingen wir danach gleich noch mal zur Frisbeescheibe und wurden noch mal nass.) Dafür schaffte ich dort sogar eine 7- (was leider nach dem Peilstein-Schwierigkeitsgrade höchstens eine 5 ist) Dem Selbstbewusstsein hat’s allerdings gut getan ;o)
Um uns zu trocknen kehrten wir bei der Franzi ein. Ein Superoriginal, das nicht nur unsere mitgebrachten Forellen (wegen des Regens wurde das Grillfest sozusagen inhouse abgehalten), sondern auch den ganzen Dorfklatsch in schmackhaften Portionen servierte.
Das Geburtstagskind, Karl, selbst vergangen-ortsansässig, war sehr oft Inhalt und Produzent dieser G’schichtln (und einiger Dorfkinder – nix genaues weiß man(n) allerdings nicht).

Nachdem es uns von der Frisbeescheibe förmlich runtergewaschelt hat, haben wir’s am nächsten Tag im Fuchsloch probiert. Leider waren die Routen dann doch ein bisserl zu schwer für mich und ich musste drei mal vor der Schlüsselstelle W.O. geben.. (obwohl ich’s wirklich lange und oft versuchte, mich mehrmals ins Seil setzte um zu schauen und ich von unten schon tiefe Schnarchgeräusche hörte.) Des war ein bissal frustrierend!

Danach gabs noch ein Chillout in der Weichtalhütte und – wie es der Aquariumsfisch halt so wollte – liefen dort nicht nur wir, sondern auch zwei weitere Personen meiner jüngsten Vergangenheit ein….Der Fisch is a Hund!

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