
Letztens streifte ich durch die Computerabteilung des Saturns um eine Patronen für meinen neuen Drucker zu kaufen. In der Hand hielt ich einen zerknuddelten Zettel mit der Info Epson Stylus SX115. Also stand ich vor dem Patronen-Regal und suchte… SX 100; SX 105; SX 110; SX 200 ???? Nocheinmal: SX 100; SX 105; SX 110; SX 200 ???? Mist!! Kann es sein, dass ich für meinen Drucker keine Patronen bekomme (das war nämlich der Grund, warum ich mich von meinem alten Drucker trennen musste, die passenden Tintenpatronen wurden einfach nicht mehr hergestellt).
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ein Cartoon der mit der ganzen Sache nichts zutun hat!
Ich schreib ja jedes Jahr zu Weinachten über meine Verwandten und deren unmögliche Geschenke, meist sogar mit Foto. Das geht heuer nicht, weil ich mich dieses Jahr wirklich sehr trickreich von ihnen entledigt habe. Die Pilgerschaft von einer Feier zur nächsten ist da sehr hilfreich. Meine Tante – verlässlich wie immer – schenkte mir einen Mikrowellen-Eierkocher. Dieses tolle Teil braucht für weiche Eier 7 Minuten (???). Am Herd brauchen sie fünf. Da ich für dieses nützliche Küchengerät weder Platz noch Verwendung hatte, gab ich es einem Freund, der es in seiner Firma weiter schenkte. Die knutschenden Salz- und Pfefferstreuer fanden ihre neue Heimat bei der zweiten Frau meines Vaters und die Edel-Seife und der selbstgemachte Nußlikör ging direkt zu den Schwiegereltern Erichs Schwester. Und alle haben sich gefreut. Sogar ich. Einziges, das über blieb, ist eine Schüssel mit Keksen, die nach Weihnachten wirklich niemand mehr haben will.

Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon,hollari, hollari, hollaro!
Was brauch’ ich rote Rosen, was brauch’ ich roten Mohn,hollari, hollari, hollaro!
Und wenn ein Bösewicht was ungezog’nes spricht,dann hol’ ich meinen Kaktus und der sticht, sticht, sticht.(Comedian Harmonists)
Erinnert sich wer an den Film mit Keanu Reeves “Im Auftrag des Teufels”? Da spielt Al Pacino den Leibhaftigen und versucht Keanu Reeves alias Anwalt Kevin Lomax in sein Boot zu holen. Er setzt an seiner Gier an. Dieser entzieht sich ihm aber in letzter Sekunde. Der Teufel ist gezwungen einen zweiten Anlauf zu nehmen. Die neue Pforte durch die er hindurch will, ist die der “Eitelkeit”.
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Es wird ein kalter Winter, so wie der letzte. Meine Versuche eine halbwegs passable Winterkleidung zu kaufen schlagen schon seit drei Jahren fehl (immerhin hab ich es zu einer Daunenjacke geschafft). Heute beim H&M versuchte ich mich dann doch in den neuen Fummeln. Ein entzückendes Kleid mit nordischen Stickmuster mit kurzen Ärmeln, die so ein bisserl geschoppt sind (naja).
Ich machs kurz: in der Garderobe brach ich in schallendes Gelächter aus. Die geschoppten Ärmelchen poppten so richtig über meinen Bizeps auf und standen wie die Schulterpolster von Lady Gaga weg. Mein Latissimus spannt das Kleid dann so richtig auf und das nordische Stickmuster verwandelte mich (samt meinen blonden Haaren) in eine nordische Walküre.
Die anderen Sachen waren entweder genau so schrecklich oder schlecht genäht. Die zwei Stunden waren also vergebens. Die aktuelle Mode ist wohl nix für mich… seufz
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Ich muss heute schon den ganzen Tag grinsen. Ursache dafür war ein Anruf eines meiner Auftraggeber. Er ist mit meiner Arbeit so zufrieden, dass er gerne hätte, dass ich alle Trainings für nächstes Jahr übernehme. So weit so gut. Spannend ist, dass das zu einem Zeitpunkt kommt, an dem ich schon längst beschlossen und ihm auch mitgeteilt habe, dass ich keine Trainings mehr machen möchte.
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Letztens beim Klettern fand ich einen Stein, der typisch für die Gegend ist. Er war zerklüftet und zerfressen und ich meinte, dass er aussah wie ein Stück Knochen. Ich erntete ???-Blicke. Ich habe fälschlicher Weise angenommen, dass jeder Mensch wisse, wie ein Knochen aussieht und natürlich mit der selben Detailversessenheit wie ich jede Ritze und Rille, jedes Löchlein und jede Windung erforscht. Nun, das ist nicht so. Das bin ich, ich bin die Knochensammlerin und meine Sammlung besteht aus einigen interessanten Exemplaren (wie obige Abbildung eines Details eines Schafskopfs)
Was fasziniert mich so daran?
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Gestern sind sich zwei meiner Klienten aus der Therapiegruppe beinahe an die Gurgel gesprungen. Eine Provokation ergab die andere und schon standen sie sich gegenüber und begannen mit dem Schubsen. Meine Schreie nützten nichts, keiner reagierte mehr auf mich bzw. auf meine Aufforderungen sich sofort wieder hin zu setzen. Also sprang ich auch auf und stellte mich zwischen sie.
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Die Kunstschlampe hat die letzten Tage am Bau verbracht. Drei Tage intensives Schutt schaufeln, Ziegeln schupfen, Mäuer kurz und klein schlagen. Nach zwei Tagen fühlte sich der klettertrainierte Körper an wie einmal mit dem Baseballschläger massiert. Jeder Muskel tat weh und während die Kunstschlampe so in der Früh im Bett lag, regungslos, voller Muskelkater und Laktase, blieb ihr nur das Nachdenken, weil das Hirn wohl der einzige Muskel war, der bei diesen Arbeiten nicht so angestrengt wurde.
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hab ich schon…

..und nur mehr 500 Protokolle, eine Diplomarbeit, eine Abschlussprüfung und eine Portion Mut und Verwegenheit trennen mich davon, meinen alten Job da dran zu hängen. Stichtag gibt es noch keinen, aber irgendwann im Frühsommer 2010 ist es soweit.
In der Zwischenzeit überlege ich mir etwas Neues, auch für diesen Blog….