Archive for the ‘die liebe’ Category

Ein Liebesbrief

die liebe, kunst
Oct 23 2009

liebesbrief
Ich bin ja manchmal soooo sentimental. Und wenn ich da an meine Freundinnen und Freunde denke, dann kann ich schon mal Rotz und Wasser heulen vor Glück.
Ob es Dankbarkeit ist, weil sie mich so an ihrem Leben teilhaben lassen (und das nicht nur an den Sonnenseiten) oder Dankbarkeit, weil sie an meinem Leben so teilnehmen. Ma ich hab wirklich jeden von euch lieb!

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Hurraaaaaa

die liebe
Sep 22 2008

Erich ist wieder da aus Afrika…..

… bin ich froh!!!

Rapunzel und andere Maiden — Beziehungsseilschaften mit GROßEN Problemen…

die liebe, klettern, mad and bad
Sep 01 2008

„Rapunzel lass dein Haar herunter, damit ich daran hochsteigen kann!“

Ach waren das noch Zeiten. Die Mädels im Turm, die Retter am Seil (oder so ähnlich). Niemals hätte Rapunzel herunter gerufen: „He Alter, wenn du dich ned eindrehst und den Untergriff da nimmst, wirst’ das nie schaffen!“ (Und falls Sie je Bekanntschaft mit Arthur gemacht hätte – nein, nicht dem Tafelritter, sondern eh schon wissen - dann hätt sie noch nach geplärrt: „Konzentrisch, du Depp, ned exzentrisch!“

Da aber nun alle Prinzessinnen gefreit sind, diese das Erklimmen des Turms durchaus als Breitensport betrachten und auch noch recht gut darin sind, wirft das für unsere Ritter ziemliche Probleme auf. Diese können es nämlich gar nicht haben, wenn die Rapunzeln ihnen vor der Nase davon klettern.

Letztens am Turm wurde ich Augen- und Ohrenzeugin einer Auseinandersetzung zwischen so einer ritterlichen Seilschaft.

Es ging um die weiße 7-. Sie kletterte sie toprope mit einem Seil aus der benachbarten Route. Folgendes trug sich zu: Rapunzel erklomm in Windeseile die ersten 20 Meter. Dann, kurz vor dem ersten Stand, hatte sie ordentlich mit dem Seitenzug des Seiles zu kämpfen. Ihr tapferer Ritter am Boden war natürlich sofort bereit sie zu retten und zog und zog am Seil, damit seine Holde nur nicht abstürzen möge.

Die Holde gab dann ihr Ziel auf und ließ sich von ihrem Ritter herab… Doch statt lobenden und dankenden Worten schalte Rapunzeln ihren Retter. „Du musst schon ein bisserl mitdenken! Gell! So geht das nicht!“

Dieser setzte sofort zu seiner Verteidigung an.

Er: ich weiß eh.. es…

Rapunzel: Lass mich bitte erklären, was nicht….

Er: Ja ich weiß schon…

Rapunzel: wie kannst du wissen, wenn du mich nicht ausreden lässt?

Er: weil ich schon weiß was du sagen willst..

Rapunzel: Nein weißt du nicht, sonst hättest du es doch richtig gemacht?! usw, usf…. (Leider muss ich ihr in diesem Punkt recht geben)

Da ich die Seilschaft schon von anderen Klettergelegenheiten am Turm kannte, muss ich völlig parteiisch und voreingenommen sagen, der Typ nervt. Er tarnt sein Nicht-so-gut-wie-sie-klettern-können mit Ausreden der Marke „Ahh heute geht gar nichts!“ „He! Kannst du nicht ein bisschen mehr Zug machen, das geht so wohl nicht!“ „Bitte schau doch wie du sicherst! Wenn du sooo sicherst kann ich ja nicht klettern können! …“

Gähn.. alles schon mal gehört. Es ist superfein und gentlemen-like der holden Sicherungsfrau die Schuld zu geben für eine schlechte Performance. Und es ist unglaublich schwer, sich Kritik und Tipps anzuhören von einem 7b-Burgfräulein, wenn man selbst ned mal eine 6a schafft… hmm.

Aber ehrlich Jungs, wir mögen euch auch, wenn ihr nicht perfekt seid.. denn wär’s anders, dann wären wir wohl schon ausgestorben….

Zerstreuung im Wald….

die liebe, klettern
Aug 31 2008

Nur mehr 22 Tage!

Erich ist weg, auf Safari und ich vermisse ihn, obwohl er doch gerade erst mal drei Tage weg ist… so ein Mist!

Zur Ablenkung (und natürlich NUR!!! Zur Ablenkung ;o) bin ich mit Safti und Tatjana ans Waldmarkwandl. Unglaublich schön dort. Ein Fels, der aussieht wie Karton, der zu lange im Wasser gelegen ist. Total zerfressen. Ich hab es geschafft, zwei 6er vorzusteigen und meine ganze Kraft in einer echt argen, aber schönen 7+ zu lassen.

Hab seit langem wieder mal zwei Cartoons im Kopf und werd’ sie in den nächsten Tagen online stellen… wenn ich wieder einen Bleistift halten kann.. nach dem Massaker in der Bilskinier (7+)

600 Protokolle?..

die liebe, klettern
Jul 28 2008

Muss ich tippen??.und tu mir deswegen schon fürchterlich leid. Aber irgendwann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen, falls ich je mit meiner Therapieausbildung fertig werden möchte?. Seufz?.

Dazwischen find ich zum Glück doch immer wieder Zeit zum Klettern. Gestern z.B. am Thaligrad? das war fein! Ich bin einen 6-er vorgestiegen und hab mich fürchterlich angesch?.. danach bin ich ihn noch mal toprope rauf und fand ihn sehr leicht ?. Es macht so einen Unterschied ob das Seil von unten oder von oben kommt.

Die Crux in dieser Route bestand aus einer Platte mit klitzekleinen Tritten und eher mäßigen Griffen. Ziel war möglichst hoch anzusteigen um zu einer Kante zu kommen. Diese war halbwegs ok, daneben gab es eine kleine Fingerleiste, die für zwei Finger Platz hatte. Mit diesen Griffen hieß es dann noch einmal hoch ansteigen, dann kamen die guten Griffe. Kling ja nicht so schwer? (wenn man mal davon absieht, dass ich mit einer irren Seilreibung zu kämpfen hatte, die es mir fast nicht möglich machte aufzustehen ? Oben am Stand war zum Glück ein Simserl an dem ich mich mit dem Rücken zum Felsen hinstellen konnten und wo ich dann mit beiden Händen und mit vollen Kräften das Seil hochziehen konnte)

Beim ersten Mal zögerte ich sehr, klettere wieder zurück. Beim zweiten Mal zog ich es durch (mit ein bisserl Schummel und Festhalten an der Exe). Beim toprope sah ich dann, dass ich den guten Griff übersehen hatte? so ein Pech!

Irgendwie ähnlich wie in Beziehungen. Wenn ich mir sicher bin, dann sind viele Hürden leicht zu nehmen und ich kann links und rechts schauen, hab einen offenen Blick für viele Dinge? Aber wehe, wenn die Sicherheit weg ist? dann werden auch kleine Herausforderungen zu riesigen Problemen?. Man wird irgendwie kurzsichtig, greift viel zu schnell zu nahe liegenden Lösungen und plagt sich dann noch mehr? vor allem wenn man durch zuviel Gepäck aus der Vergangenheit nach unten gezogen wird?.

Zu wünschen ist, dass es auch da immer wieder ?Simserl? gibt, an denen man sich ausrasten und anlehnen kann, das Seil hochziehen und sich einhängen ?.

Eva`s Apfel

das leben und andere abenteuer, die liebe, mad and bad
Jul 17 2008

Konkurrenz … irgendwie tu ich mir schwer damit.

Zunächst mal eine kleine Begriffstrennung: Konkurrenz (konkurrieren) ? Rivalität (rivalisieren) ? Wettbewerb (to compete/competition/competitive; kämpfen, antreten)

Wenn ich mir die drei Begriffe anschauen, finde ich hat Wettbewerb noch vergleichsweise etwas Spielerisches, Nettes, denn es heißt, dass ich mich in der einen oder anderen Fähigkeit mit jemanden messe. Dieser jemand ist dann in Bezug auf diese Fähigkeit besser, gleich oder schlechter als ich. Im Wettbewerb liegt von meinem Verständnis her noch keine Abwertung. Und mein Gefühl sagt mir, dass Männer Meister in der “competition” sind. Sie treten ständig an, gewinnen, verlieren, trinken ein Bier und machen weiter.

Bei Frauen ist es anders. Frauen rivalisieren (behaupte ich jetzt mal!). “Rivalität” kommt vom lat. rivalis (= “an der Nutzung eines Wasserlaufes mitberechtigter Nachbar”) und bedeutet Nebenbuhlerschaft beziehungsweise Kampf um die Vorherrschaft. (Und bei Wasser kann man sich schon vorstellen, dass es um Leben und Tod gehen kann!)

Ja, ja : Spieglein, Spieglein an der Wand…

Ich glaube, als Eva ihrem Adam dem Apfel reichte, war es nicht die Erkenntnis, dass sie nackt waren und sich dafür schämen mussten, die das Leid über die Menschen brachte. Ich glaube, es war die Erkenntnis, dass sie mangelhaft waren. Adam hatte keinen Busen und Eva keinen Schwanz. Der Vergleich war geboren und zwar der Vergleich zwischen Ungleichem! Zwischen Mann und Frau, ja selbst zwischen Frauen und zwischen Männern. Jeder Mensch ist anders, hat seine Vorzüge und seine Schwächen, wie kann ich mich da mit jemanden anderen Vergleichen?

Die Erkenntnis des (scheinbaren) Mangels ist schrecklich und der Vergleich kein probates (Danke Peter :o )… deitsches Sprach’ is schweres Sprach.. !!) Mittel um sich besser zu fühlen. Denn, so wie ich andere innerlich bewerte, genau so muss ich befürchten, dass sie mich bewerten. Das, durch den Vergleich gewonnene Gefühl des Sieges ist sehr fragil und flüchtig. Irgendwie ist darin kein Stückchen Humor zu finden..

Bedeutungen

das leben und andere abenteuer, die liebe
Jul 08 2008

Letztens philosophierte ich mit Erich über Missverständnisse?. Über Männer und Frauen. Das Fazit war, dass Männer immer nur das sagen, was sie meinen und Frauen immer mehr meinen als sie sagen.

Ein Klient von mir meinte unlängst, dass er nicht verstünde, warum er sich immer mit seiner Freundin streite. Sie jammere, dass eine Online-Überweisung nicht geklappt hat und er schlug verschiedene Lösungen vor, wie es doch funktionieren könnte. Das Ergebnis war, dass sie völlig ausrastete und meinte, sie sei doch nicht blöd.

Also was passiert da? Im Äther, zwischen Mann und Frau?

Probleme (zu) schnell einer Lösung zuzuführen ist super, oder doch nicht? Oder geht?s darum nicht? Nicht immer?

In der Kommunikationsbibel ?Miteinander reden? von Schulz von Thun steht die Unterscheidung zwischen Ausdrucks- und Wirkungsorientierung. Sag ich etwas, um es gesagt zu haben oder um etwas zu verändern? Eine wichtige Fragen?.

Und wenn es dann so richtig zur Sache geht, die eine “nur” ihre negativen Gefühle abladen will, der andere ?nur? helfen will und darin einen Appell an das Beschützerherz hört?. dann kann schon ganz schön was schief gehen.

Ein wichtiger Punkt ist, glaub ich zumindest, dass wir immer schon davon ausgehen, dass wir wissen, was etwas bedeutet. Von Foerster meinte mal über die menschliche Kommunikation, dass das Missverständnis eigentlich die Regel ist, weil wir die Bedeutung dessen, was wir sagen, auf dem Weg zum anderen nicht mitschicken können. Da sendet nun die Venus eine Botschaft an den Mars und wundert sich, dass nur Fragmente ankommen?

Im Endeffekt weiß ich niemals, was etwas für jemanden bedeutet und welche Bedeutung es dadurch wiederum für mich hat. (ist ja meisten auch nicht so wichtig. 40% Verständnis genügen für den Alltag, nur für Beziehungen, da reicht?s nicht!)

Nehmen wir wieder meinen Klienten. Seine Freundin gibt viel Geld aus. Er weiß nicht so genau, woher es kommt und wenn er nachrechnet, gibt sie mehr aus, als sie verdient. Dabei wird ihm Angst und Bang. Was bedeutet das für ihn? Wenn er vor hat sie zu heiraten? Wie werden sie ihr Leben bestreiten können, bei seinem Verdienst? Welches Rollenbild er dabei hat, ist eine weitere Frage. Was bedeutet es Mann zu sein in einer Beziehung, einer verheiratete Beziehung. Welche Ansprüche stellen die beiden aneinander?.. Und wiederum welche Ängste, Versagensängste entstehen dadurch, dass man die phantasierten Rollen nicht erfüllen kann?

Die Lösung?

Reden, reden, reden?. aber das ist nicht so einfach, mit dem anderen Geschlecht?. wie wir wissen?

Im Propeller

Sturzangst, die liebe, klettern
May 05 2008

Heute saß ich mit Didi und seinem Freund/Kollegen im Propeller (in Graz) und philosophierte bei Boeuf Stroganoff, Kroketten und Café über den kleinen Unterschied.

turn-him-on.gif

Didi meinte, Männer seien grundsätzlich sehr einfach gestrickt, so einfach, dass die Gebrauchsanleitung auf der Rückseite eines Kartons Platz hätte. Nur wir Frauen wüssten nicht, damit umzugehen. Wir reißen sie auf, werfen die Verpackung weg und dann stehen wir vor Rätsel?

Ich glaub, darüber muss ich noch mal nachdenken ;o)

Sonst, ja sonst läuft alles prima. Morgen ist ein Stresstag, den ich hoffentlich entspannt am Flakturm oder in der Edelweiss ausklingen lassen kann? mal sehen.

Das Seminar ?Sich fallen lassen können “Umgang mit Vorstiegs und Sturzangst” war fein. Ich hab -dank Günther – nicht nur viel über Sicherheit gelernt, sondern auch Ansatzpunkte für Verbesserungen des psychologischen Beitrags gefunden?

Bei meiner eigenen Sturzangst hatte ich auch mein Aha-Erlebnis. Von Natur aus ungeduldig, muss ich lernen, die kleinen Fortschritte zu feiern.. Immerhin hab ich keine Angst mehr im Nachstieg bzw. toprope zu stürzen. Für den Vorstieg.. da brauch ich noch ein bissal…

Beziehungsmäßig ist das ja auch so – ausprobieren, testen, ob’s hält, vertrauen, ausprobieren, testen, ein bisserl mehr vertrauen…. Hängt ja alles irgendwie z’samm!

Erich Fromm und die Liebe

die liebe
Apr 28 2008

Übernächste Woche muss ich einen Vortrag über Sexualität und Psychotherapie, genau, den Umgang mit dem Thema Sexualität in der Konzentrativen Bewegungstherapie, halten. Dazu hab ich mir gleich mal stoßweise Bücher aus meinem Regal genommen und begonnen, sie quer zu lesen und mir einen Überblick zu verschaffen.

goldfisch.jpg

Das Thema greift ja in alle menschlichen Bereich hinein, ob Paarbeziehung, Beruf, Sport? Erotik, Liebe, Leidenschaft sind nun mal DIE Triebfedern des Menschen. Und über Beziehungen zu philosophieren, mach ja nicht nur ich gerne. Der kluge Herr Erich Fromm schreibt dazu ? was ich mit einem gewissen, frivolen Lächeln goutiere ? ?..zu einem Meister wird man in dieser Kunst (anm.: der Liebe) erst, wenn man sie lange Zeit hindurch praktisch ausgeübt hat,??

Was bisher geschah..

das leben und andere abenteuer, die liebe
Apr 22 2008

So beginnen normalerweise Fortsetzungsgeschichten, also auch diese.

Klon von hammer.gif

Die gute Nachricht: meine trüben Gedanken sind gewichen, ja weil auch wir Psychologinnen überreagieren, fehlinterpretieren und uns unglaublich verrennen können, gerade wenn wir selbst betroffen sind und nicht die klärende Distanz zu den Dingen finden. Zum Glück hab ich mich total geirrt und konnte heute schon wieder über mich lachen. Watzlawick hatte mit seiner ?Hammer-Geschichte 1? ja sooo recht. Und obwohl ich sie in Seminaren schon oft erzählt habe, wenn mir die Möglichkeiten fehlen, meine Wahrnehmungen zu überprüfen, dann bleibt nur mehr der trotzige Rückzug. Zum Glück wurde ich diesmal daran gehindert.

Und sonst: das Sturztraining heute war klasse. Das Klettern mit Günther super und ich freu mich schon richtig auf das gemeinsame Seminar.

Gestern hab ich meine Bewerbungsunterlagen für den Stromkilometer-Wettbewerb der Bertha von Suttner-Schule eingereicht und ein paar neue Ideen geboren. Es läuft also zurzeit recht gut. (juhu, hurra, freu!…..)

und hier die Geschichte:

1Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er “Guten Tag” sagen kann, schreit ihn unser Mann an: “Behalten Sie Ihren Hammer”.