Archive for the ‘kunst’ Category

democracy sucks!!!

kunst
Mar 18 2010

Nein, die Kunstschlampe ist jetzt nicht unter die Anarchisten gegangen. Sie folgt nur schon seit WOCHEN!!! einem Prozess unter Künstler-KollegInnen, der sie langsam aber sicher mürbe macht und anfällig für anarchistisch-gewaltätige Phantasien.

Folgender Sachverhalt: Es trug sich zu, dass die AbsolventInnen der Keramikklasse, durch die Idee der Porzellanfee, Maria, inspiriert, beschlossen, gemeinsam eineAusstellung zu machen. Es fand sich ein Organisator, der “gute Kontakte zu Ausstellern und zu den Medien” hat und es fand sich bald auch eine liebe Studentin, die sich das  Joch der Organisation der StudentInnen auferlegte.  Soweit das erste Treffen: Was wollen wir eigentlich tun?
Seit dem wurde und wird in vielen darauf folgenden Treffen und per Email diskutiert, wie denn eigentlich unsere Ausstellung heißen sollte und was wir machen wollen.

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Betelnuss-Mädchen und 360°SFU

kunst
Mar 09 2010

Mein letzter Blogeintrag ist EWIGKEITEN her. Die Tage vergehen schnell und zurzeit tut sich auf vielen Ebenen etwas.

Im Internet hab ich ein tolles Artist-in-Residency-Programm in Taiwan gefunden und bin gleich mal mit Google-Earth “hingereist”. Unglaublich schön und aufgeräumt schauen die Fotos aus und in WIKI fand ich dann noch einen Artikel, der mich schmunzeln ließ, weil er mir so aus dem Herzen sprach. Der Artikel ging über die Betelnuss-Mädchen.

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Bokuse in meinem Atelier

kunst
Jan 21 2010

Also ich esse ja sehr gerne, nur mit dem Kochen, da hab ich’s nicht so… das kostet Zeit, macht Mist und meist denk ich erst dran, wenn ich eh schon riesen Hunger habe.

Daher ist mein Speiseplan genau auf das Bedürfnis nach gutem SCHNELLEM Essen abgestimmt. Letzens – weil Kreativität ja nicht vor der Kühlschranktür halt macht – habe ich eine neue Lieblingsspeise kreiert, an deren Rezept (5 Minuten abgesehen vom Reis kochen) ich euch teilhaben lassen will.

Also man nehme frisch gekochten Basmatireis. Er sollte wirklich noch dampfen, weil er dann die Geschmacksstoffe besser aufnimmt. Dann schneide man Tomaten in kleine Würfel, begieße sie mit Limettensaft, dann kommt noch Kräutersalz und Olivenöl drauf und dann werden rohe Tomaten mit heißem Reis vermischt. Fertig!
Und sooo lecker.
Hab selbes Rezept auch mit heißen Kartoffeln ausprobiert. Auch gut! Und der Limettensaft gibt dem Ganzen noch das gewisse Extra.

Also guten Appetit!

Ein Rätsel:

kunst
Nov 12 2009

Womit habe ich die letzten zwei Abende meine Zeit verbracht???
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Ein Liebesbrief

die liebe, kunst
Oct 23 2009

liebesbrief
Ich bin ja manchmal soooo sentimental. Und wenn ich da an meine Freundinnen und Freunde denke, dann kann ich schon mal Rotz und Wasser heulen vor Glück.
Ob es Dankbarkeit ist, weil sie mich so an ihrem Leben teilhaben lassen (und das nicht nur an den Sonnenseiten) oder Dankbarkeit, weil sie an meinem Leben so teilnehmen. Ma ich hab wirklich jeden von euch lieb!

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Suiseki und die Shaolin

Urlaub, klettern, kunst
Sep 22 2009

suiseki

Während ich ein Letscho nach Evi’s Rezept löffle (hab nur die Fisolen aus dem Rezept eliminiert, weil – falls es je so etwas wie “Unkraut” gäbe, dann wären Fisolen sicher die ersten, die man ausreißen sollte) mach ich mir so meine Gedanken. Die Besteigung meines ersten 3000ers hat mich sehr beeindruckt, zudem lese ich gerade ein Buch über die Philosophie der Shaolin und laboriere an einer gewissen, aber nicht (mehr) beunruhigenden Orientierungslosigkeit, die von meiner Zerrissenheit zwischen Kunst und Broterwerb herrührt.

Ich bin ja Konzentrative Bewegungstherapeutin. Bewegung – naja da kann sich jeder etwas mehr oder weniger lustiges vorstellen. Aber das “Konzentrativ” – ja bitte was ist denn das?

Schwer zu erklären, ungefähr so schwer wie Hypnose, die ja ein sehr ähnliches Phänomen ist. Konzentrativ heißt, dass man sich einer wichtigen Sache konzentriert widmet unter Ausschaltung all der Nebengedanken, die so im Oberstüchen herum lärmen. Ich erlebe das manchmal beim Sportklettern, sehr oft beim Berggehen (mit oder ohne Klettersteig). Und während ich diesen Sommer auf die Tofana rauf bin, kam mir der Gedanke, dass – hier auf diesem schmalen Grad – jeder Schritt Bedeutung hat. Es geht um etwas, nämlich mein Leben. Eine Unachtsamkeit kann bedeuten, dass ich mehrere hundert Meter abstürze. Was ich jetzt nicht will, ist, dass konzentriert heißt, sich permanent mit dem Absturz zu beschäftigen. Es geht darum, Achtsam durchs Leben zu gehen und sich nicht ablenken zu lassen. Seine Schritte wohldurchdacht setzen, einen nach dem anderen.tofana

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Kunsthandwerksmarkt in Gmünd

kunst
Aug 03 2009

kmg5blog

Tag 1 – Abfahrt in Wien

9 Uhr bis 17 Uhr Praxis, während einer Sitzung überfällt mich ein Geistesbitz: Ich hab den Sessel vergessen!  An alles hab ich gedacht, nur nicht, dass ich nicht 2 Tage lang stehen möchten. Also schnell runter in den Gruppentherapieraum und einen Klappstuhl organisieren. Nach den Therapiestunden hab ich mir den Sessel auf den Fahrradlenker geschnallt und bin nach Hause gegeigelt. Immer mit einem Auge auf der Suche nach der Polizei, die so einen Schwertransport sicher nicht gut geheißen hätte. Danach noch ein paar Dinge einpacken, Blumen kaufen und los gings. 18 Uhr Aufbruch nach Kärnten. Der Plan, den ich mir aus Google-Maps ausgedruckt hab, stimmte ab Kapfenberg nicht mehr.  Also rief ich Erich an und der lotste mich dann durch Tamsweg und St. Michael durch. Die Strecke sollte um 30 Minuten kürzer sein, als die über die A2. In Wahrheit musste ich so oft an irgendwelchen Tankstellen stehenbleiben und nach dem Weg fragen, dass ich sicher mehr als 30′ länger gebraucht habe. Um, 23 Uhr war ich dann endlich in Gmünd. Ich suchte mir einen netten Parkplatz unter einem Baum an einem Fluss beim Porschemuseum, rollte meinen Schlafsack aus und verbrachte meine erste Nacht auf einer IKEA-Tischplatte liegend in meinen Bus. War ein bisschen gewöhnungsbedürftig.

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Licht-Inspirationen

klettern, kunst
Jul 24 2009

grp6

Oft dauert es eine Weile, bis man Eindrücke verarbeitet hat und sich deren Bedeutung bewusst wird. Vor mittlerweile vier Wochen war ich mit Erich und Tatjana am großen Priel. Der Weg zum Gipfel führte uns durch einen sehr schweren Klettersteig. Um 5 Uhr in der Früh brachen wir vom Prielschutzhaus auf. Durch ein Latschenwäldchen durch über Schneefelder und vom Schnee und Eis zu Rinnen geschliffenen Fels.

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der Wurm

kunst
Jun 16 2009

koepfe

Die Diplompräsentation ist vorbei, endlich!  Nachdem uns die Frau Öffentlichkeitsarbeit um 10Uhr an die Uni bestellt hat, musste ich bis 17 Uhr warten, bis ich endlich an der Reihe war. Die Prüfung war ok, einige Kritikpunkte gerechtfertigt, der Wurm hingegen hat wieder mal nur zugebissen. Die Köpfen seien fad, der Sockel “schiach”. Nun weitere Begründungen gab es dazu nicht.  Ist ja auch nicht wichtig, ob der Wurm jetzt mich als Person oder einfach nur meine Arbeiten nicht mag oder beides. Ich denk mir der Schaas mit dem “am Zenit sein” ist, dass es danach immer nur mehr abwärts geht.
Und so weit, bin ich zum Glück noch nicht. Ich hab noch viiiiele Jahre des Lernens, Probierens, Suchens, Verwerfens und Überdenkens vor mir….

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1998

kunst
Jun 12 2009

Die gröbsten Arbeiten für das Diplom sind erledigt und die Kunstschlampe hat wieder Zeit ein paar Zeilen zu schreiben. Also was war 1998?

1998 schloss ich im zarten Alter von 26 Jahren mein erstes Studium ab. Damals war vieles in meinem Leben noch anders, nur eines nicht, ich liebte damals schon die Keramik und beschenkte mich zu diesem Anlass – Dank der Geldgeschenke meiner Verwandten – mit einer Töpferscheibe und einem Brennofen. Die Töpferscheibe erlebte seit dem immer wieder Renaissancen von sehr kurzer Natur. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Versuch. Die Töpferscheibe stand in meiner Küche und die Zentrifugalkräfte verteilten den Ton ziemlich gleichmäßig auf alle vier Wände, mein Gesicht, den Fußboden und Momo, meine damalige Katze. Von diesem Disaster schnell entmutigt, gab ich auf und verstaute sie wieder in meinem Lager. Diese Prozedur wiederholte sich seit dem sicher mehrere Male. Ab und zu ging ich dann an der Uni mit anderen Töpferscheiben fremd, aber letztendlich blieb die Bilanz ergebnislos (von ein paar Katzenschüsserln und “T’schickvasen” der übelsten Sorte mal abgesehen)

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Gipsdrehscheiben an der uni

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