Der statische Dynamo

klettern
Feb 04 2010

Ich fang schon wieder an mit dem Denken! Und bin dabei auf zwei Sachen drauf gekommen. Die eine ist, dass desto schwerer ich klettere, desto mehr Gewicht – metaphorisch gesehen natürlich – bekommt der Kopf. Das halbleere Glas gibt es natürlich auch an der Wand. Sind es “Oh-mein-Gott-ich-kann-den-Griff-maximal-5-Sekunden-halten”- Gedanken oder sind es “Ich-hab-5-Sekunden-Zeit-um-zum-nächsten-Griff-zu-kommen”-Gedanken…. ja, ja, dreimal dürft ihr raten.

Ich hab’s ausprobiert. Ein bereits gepunktetes Projekt verwehrte mir die Wiederholung… und, weil Wiederholen nicht nur gut ist, weil man mehr Routine bekommt, sondern einem die Routine auch soweit entlastet, dass man seine Aufmerksamkeit anderen Dingen widmen kann, wie zum Beispiel den eigenen Gefühlen und Gedanken, die einem beim Vorstieg begleiten, fiel mir auf, dass ich mich mehr auf der Angst- als auf der Vertrauensseite befand. Ich veränderte meinen inneren Dialog und siehe da, ich schaffte die Wiederholung. (wer’s genau wissen will, was ich mir so erzähle beim Klettern, den muss ich auf einen späteren Blockeintrag vertrösten)

Die zweite Sache ist eine Differenzierung. Das Problem mit dem Fallenlassen ist ja nur die eine Seite der Medaille, den Halt verlieren ist definitiv die andere. Und wisst ihr was, ich hab mit der ganzen sch!”§$/=”§$&(!§$/-Medaille so meine Probleme. Gestern in der Halle probierte ich mich an einem Dynamo, vulgo gezieltes, geplantes Wegspringen von etwas das Sicherheit und Halt gibt hin zu etwas, das nicht nur weit weg, sondern völlig unberechenbar ist. Nachdem ich mindestens acht Mal versucht habe, den linken Griff bis zur anatomischen Grenze des Möglichen ‘runter zu blockieren, mit dem linken Fuß nachzuschottern was geht und meine rechte Hand zu deeeeehhhhnnen soweit die alten Bandln reichen wollten, keine Chance, immer noch mindestens 30cm zu kurz. Es gab nur eine Alternative und das ist der Vogerltanz, weil so sieht es aus, wenn ich einen Dynamo mache. Fünfminütiges Arschwackeln, mindestens vier Mal Schwung holen und es statisch probieren, drei Mal abbrechen, weil ich mich nicht loslassen traue und wenn ich dann springe und den Zielgriff auch erwische, dann muss ich aufpassen, dass ich ihn nicht vor Schreck und Überraschung wieder los lasse (weil ja nicht sein kann, was mein Gehirn für unmöglich hält).

Naja, nach meinem gestrigen Auftritt in der Halle, kann ich heute auf jeden Fall zum Patentamt pilgern und mir die Rechte auf den “statischen Dynamo” sichern, weil den hab ich erfunden…. pffff

Die Französin

märchen-cartoons
Jan 25 2010

Narziss und die Prinzessin mit der goldenen Kugel

böse cartoons
Jan 25 2010

Bokuse in meinem Atelier

kunst
Jan 21 2010

Also ich esse ja sehr gerne, nur mit dem Kochen, da hab ich’s nicht so… das kostet Zeit, macht Mist und meist denk ich erst dran, wenn ich eh schon riesen Hunger habe.

Daher ist mein Speiseplan genau auf das Bedürfnis nach gutem SCHNELLEM Essen abgestimmt. Letzens – weil Kreativität ja nicht vor der Kühlschranktür halt macht – habe ich eine neue Lieblingsspeise kreiert, an deren Rezept (5 Minuten abgesehen vom Reis kochen) ich euch teilhaben lassen will.

Also man nehme frisch gekochten Basmatireis. Er sollte wirklich noch dampfen, weil er dann die Geschmacksstoffe besser aufnimmt. Dann schneide man Tomaten in kleine Würfel, begieße sie mit Limettensaft, dann kommt noch Kräutersalz und Olivenöl drauf und dann werden rohe Tomaten mit heißem Reis vermischt. Fertig!
Und sooo lecker.
Hab selbes Rezept auch mit heißen Kartoffeln ausprobiert. Auch gut! Und der Limettensaft gibt dem Ganzen noch das gewisse Extra.

Also guten Appetit!

pimp my shoes!

klettern
Jan 09 2010


Arco 2008: in einem Anflug von Größenwahn dachte ich, ich brauche super vorgespannte, extreme Kletterschuhe. Und weil so richig eng gleich richtig gut ist, hab ich sie mir in Größe 38 gekauft (Merke: normalerweise trägt Frau Größe 41!!!!) Also zwicken tun Kletterschuhe ja immer ein bisserl, sind halt wie Ballettschuh, nur nicht so weiß, so weich und so klassisch neutral. Die Madrocks, die ich mir gekauft hab, heißen bezeichnender Weise “SUPERLOCO”. Ob die damit jene Käufer meinen, die sich diese Schuhe in viel zu kleinen Größen kaufen? Mich meinten sie bestimmt, weil diese Mistdinger nicht nur unerträglich weh taten, sondern auch nicht und nicht größer werden wollten.

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Mein “private ebay”

böse cartoons, das leben und andere abenteuer
Dec 28 2009

ein Cartoon der mit der ganzen Sache nichts zutun hat!

Ich schreib ja jedes Jahr zu Weinachten über meine Verwandten und deren unmögliche Geschenke, meist sogar mit Foto. Das geht heuer nicht, weil ich mich dieses Jahr wirklich sehr trickreich von ihnen entledigt habe. Die Pilgerschaft von einer Feier zur nächsten ist da sehr hilfreich. Meine Tante – verlässlich wie immer – schenkte mir einen Mikrowellen-Eierkocher. Dieses tolle Teil braucht für weiche Eier 7 Minuten (???). Am Herd brauchen sie fünf. Da ich für dieses nützliche Küchengerät weder Platz noch Verwendung hatte, gab ich es einem Freund, der es in seiner Firma weiter schenkte. Die knutschenden Salz- und Pfefferstreuer fanden ihre neue Heimat bei der zweiten Frau meines Vaters und die Edel-Seife und der selbstgemachte Nußlikör ging direkt zu den Schwiegereltern Erichs Schwester. Und alle haben sich gefreut. Sogar ich. Einziges, das über blieb, ist eine Schüssel mit Keksen, die nach Weihnachten wirklich niemand mehr haben will.

Dornröschen09

märchen-cartoons
Dec 11 2009

dornröschen

neue Kategorie: Märchen-Cartoons

märchen-cartoons
Dec 10 2009

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Schneewittchen

märchen-cartoons
Dec 10 2009

schneewittchen

geteiltes Leid

böse cartoons
Dec 10 2009

geteiltes leid